Donnerstag, 13. Februar 2014

Gute Vorsätze - ade! Nr. 4




Hier wird der 4. Dauervorsatz gelassen aufs Eis gelegt, damit er erfriere.

4. Erzwungenes Lächeln

Mir ist gesagt worden, ich solle doch häufiger lächeln, es würde mir gut zu Gesichte stehen. Außerdem sei Lächeln wie eine Massage fürs Gemüt. Ja, behauptet wird in gut unterrichteten Psychokreisen sogar, ein sich selbst abgetrotztes Lächeln führe dazu, dass man sich besser fühle, glücklicher. Einfach, indem man seine Visage willentlich in Lachfalten verziehe, verbessere sich die Stimmung.
Wer es glaubt! Ob was dran ist oder nicht, ist mir aber auch egal. Ich lächle, wenn es einen Grund gibt. In der restlichen Zeit blase ich keineswegs permanent Trübsal. Nein, normalerweise bin ich ganz zufrieden.
Also, scheiß was auf hohles Glücklichsein oder leeres Jubilieren. Wer ein Lächeln von mir will, soll gefälligst etwas dafür tun.
Und was meint Nietzsche? „Das leidendste Tier auf Erden erfand sich - das Lachen.“















Thomas’ Frau verlässt ihn im Streit, um einen Dokumentarfilm im Rotlichtmilieu zu drehen. Ein neues Aktmodell posiert für Thomas. Aus diesem Arbeitsverhältnis entwickelt sich für Thomas ein Albtraum aus Misstrauen, Verdächtigungen und Paranoia.