Sonntag, 30. März 2014

Gründe zur Heiterkeit

Die Medien werden von Schwarzsehern beherrscht.
Sie stapeln Gründe über Gründe, ihren Zukunftspessimismus zu belegen. Irgendetwas geht immer unter, irgendeine Errungenschaft des Abendlandes, wenn nicht gleich das gesamte Abendland.
Ist es da nicht erfreulich, dass es einzelne Menschen gibt, die heiter in die Zukunft blicken, weil sie sehen, dass die meisten schwarzen Prognosen in der Zukunft nicht ankamen? Offenbar blieben sie auf ihrem Weg aus der jeweiligen Gegenwart in die prognostizierte Untergangszukunft auf der Strecke. Ist es naiv aus vergangenen Erfahrungen abzuleiten, dass sie auch in der Zukunft gelten werden. Schon möglich.
Denn dieses Mal ist alles ganz anders. Dieses Mal funktioniert, was in der Vergangenheit nicht funktioniert hat: der Untergang. Ganz bestimmt! Und so blinzeln die Untergangsfreunde und sind glücklich.
Ich denke, es wird nicht schaden immer mal wieder jemandem das Ohr zu leihen, der eine freundlichere Melodie pfeift als die Anbeter des Untergangs.
So einer ist Matt Ridley, der das Folgende zu bedenken gibt.


Die letzte Lektion
Der Mörder wartet nicht, bis ein Lehrer aufzeigt. Im Nu sind einige Lehrer in die ewigen Ferien verabschiedet worden. Warum gerade Lehrer? Stimmt, Bankmanager hätten es auch getan, aber es sind halt Lehrer geworden.
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