Donnerstag, 20. März 2014

Indie-Autor-Preisträger mit Schmetterlingen im Bauch


Viele Autoren versuchen mit den Mitteln der Marketingkunst ihre E-Books unters Volk zu bringen, aber nur wenigen gelingt es erfolgreich.
Dem Preisträger des Indie-Autor-Preises scheint es gelungen zu sein, denn 25000 Verkäufe machen neidisch. Aber nein, ich gönne dem Autor seinen Erfolg. 
Wäre hilfreich zu wissen, wie die Anteile am Erfolg verteilt sind. Ist es die Werbung oder die Qualität des Werkes?
Ich schätze ich muss es einfach lesen.
Aber da lese ich den Klappentext und weiß, dass ich den Roman nicht lesen kann, denn das Genre ist nicht nach meinem Geschmack.
Und während ich den Klappentext lese, bekomme ich zuerst einen Schock und gleichzeitig einen Schweißausbruch.
Noch bei angespanntester Aufmerksamkeit ist wohl kaum jemand davor gefeit, dass Klischees in seine Texte fließen. Und gefeit ist man auch nicht gegen die Benutzung schwacher oder verschwommener Bilder oder falscher Bilder. Aber manche Bilder kann man doch nicht mehr benutzen, oder? So wirbt der Klappentext mit einem tausendmal benutzten Bild: „Schmetterlinge im Bauch“.
Mir jedenfalls bereiten sie Übelkeit die berüchtigten „Schmetterlinge im Bauch”. Einverstanden, dem Erfinder ist ein eindrucksvolles Bild gelungen. Aber es hat längst seinen letzten Atemzug getan und gehört aufgespießt wie ein Schmetterling, der seine Zeit hatte und nun als kurioses Ausstellungsstück noch erfreuen kann.
Das Bild ist abgegriffen und nur noch tauglich ästhetisches Unbehagen zu erzeugen.
Tut mir leid, aber das musste ich loswerden.
http://www.indie-autor-preis.de/die-preistraeger.html

Curry, Senf und Ketchup - Friedrich Wulf
Kommissar Max Berger muss einen ersten Mord lösen, zu dem es viele Zeugen, aber weder Spuren noch Motive gibt. Prof. Liedvogel ist während einer Vorlesung erschossen worden. Der zweite Mord ist grässlicher und führt Berger in die Skinhead-Szene.
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